Der Vormittag startete mit einer lebendigen Fragerunde im Stuhlkreis über den Alltag blinder Kinder und die barrierefreie Bibliothek des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen (dzb lesen). Die Schülerinnen und Schüler diskutierten klug mit, bevor es um Louis Braille und seine 6 Punkte ging. Anja demonstrierte das Lesen im gedruckten Braillebuch sowie auf einer elektronischen Braillezeile und stellte sich dann einer spielerischen Herausforderung: Sie erriet von den Kindern ausgesuchte Tastabbildungen. Während die Wasserschildkröte fast als Fisch durchging, war die Gießkanne ein Volltreffer. Anjas trockener Kommentar zum spontanen Applaus: „Na ja, so was habe ich ja auch zu Hause! Eine Wasserschildkröte ist mir aber noch nie begegnet. Deshalb wusste ich nicht, wie sie aussieht.“
Danach wurde es wuselig und kreativ: Die Schüler erkundeten barrierefreie Kinderbücher und schrieben voller Eifer die eigenen Namen in Brailleschrift auf Lesezeichen, wobei sich alle großartig gegenseitig unterstützten. Einige Kinder verzichteten sogar freiwillig auf die Pause, um noch einen Platz an den Punktschriftmaschinen zu ergattern. Zum Abschied gab es auf Wunsch der Schüler noch eine kleine Vorlese-Zugabe von Anja. Ein riesiges Dankeschön geht an Caroline Schürer vom dzb lesen für die Einladung, diese besondere Unterrichtsstunde mitzugestalten, sowie an Lehrerin Carolin Erikson und ihre fantastische Klasse für ihre Offenheit und Begeisterung!
Der Vormittag startete mit einer lebendigen Fragerunde im Stuhlkreis über den Alltag blinder Kinder und die barrierefreie Bibliothek des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen (dzb lesen). Die Schülerinnen und Schüler diskutierten klug mit, bevor es um Louis Braille und seine 6 Punkte ging. Anja demonstrierte das Lesen im gedruckten Braillebuch sowie auf einer elektronischen Braillezeile und stellte sich dann einer spielerischen Herausforderung: Sie erriet von den Kindern ausgesuchte Tastabbildungen. Während die Wasserschildkröte fast als Fisch durchging, war die Gießkanne ein Volltreffer. Anjas trockener Kommentar zum spontanen Applaus: „Na ja, so was habe ich ja auch zu Hause! Eine Wasserschildkröte ist mir aber noch nie begegnet. Deshalb wusste ich nicht, wie sie aussieht.“
Danach wurde es wuselig und kreativ: Die Schüler erkundeten barrierefreie Kinderbücher und schrieben voller Eifer die eigenen Namen in Brailleschrift auf Lesezeichen, wobei sich alle großartig gegenseitig unterstützten. Einige Kinder verzichteten sogar freiwillig auf die Pause, um noch einen Platz an den Punktschriftmaschinen zu ergattern. Zum Abschied gab es auf Wunsch der Schüler noch eine kleine Vorlese-Zugabe von Anja. Ein riesiges Dankeschön geht an Caroline Schürer vom dzb lesen für die Einladung, diese besondere Unterrichtsstunde mitzugestalten, sowie an Lehrerin Carolin Erikson und ihre fantastische Klasse für ihre Offenheit und Begeisterung!


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